Neuigkeiten vom Band...
Wir möchten zu Anfang einmal kurz festhalten, wie sehr wir uns über jede Antwort und Rückmeldung gefreut haben. Macht weiter so! Auch wenn es in Deutschland im Moment ziemlich viel "kalte Kacke" gibt, vermissen wir doch das Land und seine lieben Leute darin. Wir hoffen ihr sorgt euch nicht zu viel, denn ihr könnt davon ausgehen, dass wir trotz alledem eine super Zeit haben. Wir sorgen uns auch nicht, weil wir wissen, dass wir schon bald wieder quatschen können wie immer!
Also danke und viele Drücker heute am Anfang! Jetzt haben wir mal wieder Zeit für eine kurze Berichterstattung! In der ersten Februar Woche hatten wir wenig zu tun im Projekt, lediglich am Mittwoch habe ich (Sophia) Marlon Geigenunterricht gegeben. Das hat auch fürs erste Mal auf portugiesisch schon ziemlich gut geklappt.
Zwischenzeitlich kamen dann noch Luis und Alexandra mit der Viola dazu. Sie haben sich fürs erste Mal schon einigermaßen gut angestellt! Da wir nicht viel arbeiten müßten haben wir uns Montags mit Auldo zum Musikmachen getroffen und er hat ins eine Cd gebrannt mit allen seinen
Mp3's!! Ist das nicht einfach wunderschön?
Am Dienstag waren wir dann im Pizzarodizzio, in dem im Sekundentakt verschiedenste Sorten Pizza an den Tisch geliefert werden! Zum krönenden Abschluss servieren sie dort süße Pizzen. Mit Erdbeer und Schokolade, mit Banane und Zimt, mit Schokolade und Cashewnüssen oder mit Erdbeeren, einer Schicht Pfannekuchen und dunkler und heller Schokolade obendrauf!
Am Mittwoch sind wir noch mit Valério etwas Flamenco/Rio's Nummer 1 Fussballclub schauen gewesen.
Die haben zu Beginn der Saison Ronaldinho gekauft und er schlägt sich bis jetzt ganz gut.
Gestern haben wir für alle Bewohner des Hauses mal deutsch gekocht und haben uns für Zwiebelkuchen entschieden. Ist uns fabelhaft gelungen, kam unseren französischen Freunden aber bekannt vor. Einerseits durch den Elsässer Flammkuchen und andererseits durch Quiche Lorainne. Ist allerdings bei allen sehr gut angekommen . Und das bei internationalem Publikum. Zum Abschluss gabs dann eine französische Apfeltarte von Bruno. Also im Bezug aufs Essen können wir uns wirklich nicht beklagen. Letzte Woche hat Andrea, ein ca 50 jähriger Mann aus Italien, erst Maccaroni Auflauf und dann Apfelstrudel gemacht und auch noch Brot gebacken. Ach ja, ich muß schon sagen, gut das wir immer so viele Treppen bis zu unserem Haus hochlaufen müssen. Heute/ Samstag waren wir früh bei einem Meeting im GEFEP. Die einzelnen Kursleiter haben sich vorgestellt und Termine wurden besprochen.
Am Montag geht's endlich los! Die Programme werden starten. Bis grade beim Schreiben hat draußen wieder ein Bloco de Samba geprobt, was schon seit einigerzeit am Samstag bei unsern Nachbarn der Fall ist. Jetzt hat die Musik aufgehört und ich werde mich etwas ausruhen bevor es ein wunderbares zweites Mal mit der gesamten GEFEP Mannschaft zum Pizzarodizzio geht.
Nach einem schönen Essen sind Beni und Ich noch auf eine Party in der Nachbarschaft gegangen. Giovanni, unser Vermieter, hat dort mit seiner Freundin Pizza verkauft. War sehr schön, ein Bloco de Samba hat geprobt und wir trafen noch zwei Volunteer Mädels, die mit uns wohnen. Am nächsten Morgen hat Beni mich früh aus dem Bett gescheucht und mich hereingelegt. Wir wollten zu einem Markt fahren, der nur Vormittags in Ipanema ist und er trieb mich immer wieder zur Eile an. Als wir dann schon fast in der U Bahn angekommen waren, stellte ich fest, dass die Uhren in dieser Nacht eine Stunde zurückgestellt worden waren und wir Ziemlich früh unterwegs waren!
Es hat sich aber wirklich gelohnt, denn auf dem Markt gab es alles was das Herz begehrt (sei es Mann oder Frau!) Kleider, Schmuck, Kunst, Möbel, Essen etc. Da haben wir schon das ein oder andere Mitbringsel gefunden! Am Montag ist dann das Projekt Portas abertas gestartet. Montag halfen wir Antonia, die mit den Kindern Kennenlernspiele und Hausaufgabenhilfe gemacht hat. Am Dienstag kamen außer Antonia noch Fernanda, die mit den Kindern mit Malabares geübt hat. Das ist eine Art Jonglage mit zwei Bällen an Schüren; ich werde Photos mitschicken! Am Mittwoch waren Alissa und Felipe da um eine poetische Aktivität zu versuchen. Jedes Kind bekam ein Gedicht in einzelne Worte zerschnippelt und konnte daraus ein neues, völlig anderes zusammenlegen. Natürlich wurden noch Umschläge für die Wörter gebastelt usw. Danach gabs noch Musikunterricht bei Luis. Achja und am Mittwoch habe ich auch endlich ein Packet bekommen. Meine Sonnenbrille mit Grüßen aus Deutschland ist angekommen! Vielen Dank nochmal! Abends sind wir noch mit Luis Sinuka, eine Art Billiardspiel, ausprobieren gewesen. Donnerstag hatten wir mit Camilla Unterricht, Freitag kamen nochmal Felipe und Alissa und Abends sind wir zusammen ins Theater gegangen. Das Stück war aber eher eine Art Broadway Show mit der gesamten brasilianischen Musik, die rundum Carnaval gespielt wird. Das war einfach großartig! Die Bühne war mit einer leuchtenden Showtreppe auf beiden Seiten ausgestattet. Sowas will ich mal bei nem Konzert! Danach waren wir zusammen in Lapa etwas essen. Heute am Samstag gabs wieder den ganzen Morgen Unterricht. Es waren echt viele Schüler da und außerdem musste noch aufgeräumt werden, da am Montag ein Konsul kommt. Er scheint auchnoch deutsch zu sein. Man merkt ich hab's noch nicht ganz verstanden, aber wir werden sehn. Das ist die Devise mit der man hier am besten fährt. Abwarten und sich einfach nie aufregen. Verabredungen werden hier schonmal nicht eingehalten oder Ankunftsspannen ausgedehnt, aber wir lassen uns treiben. Das funktioniert sehr gut. Daher sind wir nach dem Unterricht mit Luis, Nyeta und Valerio zu einem wunderschönen Restaurant direkt unterm Zuckerhut gefahren. Oder viel mehr war die Gegend um den Zuckerhut sehr schön. Aber gegessen haben wir gut und begaben uns danach auf einen Spaziergang mit Instrument. Beni und Luis hatten die Gitarre um, Valerio sein mit Atemluft betreibbares, kleines Keybord, Nyeta ein Schellenkranz und ich die Geige. Auf dem Weg die Küste entlang haben wir immer mal wieder gestoppt und es haben Leute zugehört. Später, als es dunkel war, haben wir am Strand weitergespielt. Das war ein Vergnügen. Ein Mix aus irischen, deutschen und natürlich brasilianischen Liedern. Danach sind wir mit der U-bahn nach Haus. Wir genießen im Moment sehr die Vorteile eines U-bahnnetzes! Man kommt fast immer, fast überall, sehr schnell und ohne Verspätung hin. Am Sonntag haben wir uns in aller Früh/8 Uhr mit Luis, Nyeta und Valerinho an der Metro Station Siquera Campos getroffen und sind an den Strand gedüst. Aber nicht an irgendeinen Strand, wir fuhren erstmal an der Küste entlang aus Rio raus. Auf der linken Seite nur Strand (Rio's Strand!) und auf der rechten ein breiter Fluss, hinter dem Wolkenkratzer aufragten. Dort gibt es Wohnungen mit eigenem Bootsverkehr, da das der schnellste Weg zum Meer ist. Der Fluss fließt dann bis zu den Anfängen vom Stadtteil Barra mit. Die Leute haben sich natürlich schöne Häuser an die Ufer gebaut und fahren mit ihren Jetski zum Nachbarn rüber. In Barra selbst reiht sich dann Wohnbunker um Prachtverpachtung aneinander. Das Viertel ist mit das teuerste der Stadt und hat bis vor 20 Jahren noch gar nicht existiert. Es liegt außerdem weit weg vom Stadtzentrum und ist nicht ans U-Bahn Netz angeschlossen. Somit ensteht dort gerade eine ganz eigene Art von Metropole mit vor allem ziemlich amerikanischem Touch. Alles groß, protzig und teuer. Wir ließen Barra hinter uns und begaben uns an einen geilen Strand. Nur ein paar Leute gabs und Eis mit Maisgeschmack auch. Das Wasser war wie an der gesamten Küste von Rio eiskalt. Maximal 15 Grad, würd ich sagen. Da wird man auf jeden Fall direkt abgekühlt. Zum Essen sind wir dann in ein Restaurant auf einen Berg gefahren und auf unserm Platz am Fenster konnte man über ein riesiges Tal blicken. Was für ein Ausblick! Wie aus einem Flugzeugfenster. Meilenweit nur
Bäume, ein Fluss und Küste. Auf dem Rückweg suchten wir dann das Hardrockcafe auf. Es war aber nur ein kurzer Stop weil Beni einem Freund versprochen hat ein T-Shirt für ihn mitzubringen. War gut, aber teuer. Heute hat zudem noch Flamenco (Luis=Fan) den Carioca Cup gewonnen. Somit beendeten wir den Tag mit dem Siegspiel und fuhren glücklich und etwas verbrannt nach Haus.
Nächste Woche beginnt der Carnaval!
Also eigentlich hat er schon begonnen, denn in jedem Stadtviertel finden bereits Blocos statt und Freitag, Samstag und Sonntag waren immer Leute auf der Strasse am feiern. In der U-bahn trifft man Leute mit Verkleidung und morgens kommen einem im Haus Leute mit Kostüm entgegen, die auf irgendeine Party oder zu einem Bloco gehen, der/die auch schon mal un 6 Uhr anfangen kann. Die Volunteer Mädels, die unter uns Wohnen sind tatsächlich auf einem Wagen dabei und haben bereits Kostüme bekommen. Ich werde Fotos machen!
Aber bis dahin werden wir die nächste Woche jeden Tag ein bisschen Abschied von Valerio feiern, der leider am 11.03 schon weiterfliegt. Der grobe Plan besteht bis jetzt aus: Montag: Salada de batatas/ Kartoffelsalat, Dienstag: Ragout/ brasilianisches Geschnetzeltes und Mittwoch: Churrasco in der GEFEP.
Wir werden sehen ( nòs vamos ver)
Also danke und viele Drücker heute am Anfang! Jetzt haben wir mal wieder Zeit für eine kurze Berichterstattung! In der ersten Februar Woche hatten wir wenig zu tun im Projekt, lediglich am Mittwoch habe ich (Sophia) Marlon Geigenunterricht gegeben. Das hat auch fürs erste Mal auf portugiesisch schon ziemlich gut geklappt.
Zwischenzeitlich kamen dann noch Luis und Alexandra mit der Viola dazu. Sie haben sich fürs erste Mal schon einigermaßen gut angestellt! Da wir nicht viel arbeiten müßten haben wir uns Montags mit Auldo zum Musikmachen getroffen und er hat ins eine Cd gebrannt mit allen seinen
Mp3's!! Ist das nicht einfach wunderschön?
Am Dienstag waren wir dann im Pizzarodizzio, in dem im Sekundentakt verschiedenste Sorten Pizza an den Tisch geliefert werden! Zum krönenden Abschluss servieren sie dort süße Pizzen. Mit Erdbeer und Schokolade, mit Banane und Zimt, mit Schokolade und Cashewnüssen oder mit Erdbeeren, einer Schicht Pfannekuchen und dunkler und heller Schokolade obendrauf!
Am Mittwoch sind wir noch mit Valério etwas Flamenco/Rio's Nummer 1 Fussballclub schauen gewesen.
Die haben zu Beginn der Saison Ronaldinho gekauft und er schlägt sich bis jetzt ganz gut.
Gestern haben wir für alle Bewohner des Hauses mal deutsch gekocht und haben uns für Zwiebelkuchen entschieden. Ist uns fabelhaft gelungen, kam unseren französischen Freunden aber bekannt vor. Einerseits durch den Elsässer Flammkuchen und andererseits durch Quiche Lorainne. Ist allerdings bei allen sehr gut angekommen . Und das bei internationalem Publikum. Zum Abschluss gabs dann eine französische Apfeltarte von Bruno. Also im Bezug aufs Essen können wir uns wirklich nicht beklagen. Letzte Woche hat Andrea, ein ca 50 jähriger Mann aus Italien, erst Maccaroni Auflauf und dann Apfelstrudel gemacht und auch noch Brot gebacken. Ach ja, ich muß schon sagen, gut das wir immer so viele Treppen bis zu unserem Haus hochlaufen müssen. Heute/ Samstag waren wir früh bei einem Meeting im GEFEP. Die einzelnen Kursleiter haben sich vorgestellt und Termine wurden besprochen.
Am Montag geht's endlich los! Die Programme werden starten. Bis grade beim Schreiben hat draußen wieder ein Bloco de Samba geprobt, was schon seit einigerzeit am Samstag bei unsern Nachbarn der Fall ist. Jetzt hat die Musik aufgehört und ich werde mich etwas ausruhen bevor es ein wunderbares zweites Mal mit der gesamten GEFEP Mannschaft zum Pizzarodizzio geht.
Nach einem schönen Essen sind Beni und Ich noch auf eine Party in der Nachbarschaft gegangen. Giovanni, unser Vermieter, hat dort mit seiner Freundin Pizza verkauft. War sehr schön, ein Bloco de Samba hat geprobt und wir trafen noch zwei Volunteer Mädels, die mit uns wohnen. Am nächsten Morgen hat Beni mich früh aus dem Bett gescheucht und mich hereingelegt. Wir wollten zu einem Markt fahren, der nur Vormittags in Ipanema ist und er trieb mich immer wieder zur Eile an. Als wir dann schon fast in der U Bahn angekommen waren, stellte ich fest, dass die Uhren in dieser Nacht eine Stunde zurückgestellt worden waren und wir Ziemlich früh unterwegs waren!
Es hat sich aber wirklich gelohnt, denn auf dem Markt gab es alles was das Herz begehrt (sei es Mann oder Frau!) Kleider, Schmuck, Kunst, Möbel, Essen etc. Da haben wir schon das ein oder andere Mitbringsel gefunden! Am Montag ist dann das Projekt Portas abertas gestartet. Montag halfen wir Antonia, die mit den Kindern Kennenlernspiele und Hausaufgabenhilfe gemacht hat. Am Dienstag kamen außer Antonia noch Fernanda, die mit den Kindern mit Malabares geübt hat. Das ist eine Art Jonglage mit zwei Bällen an Schüren; ich werde Photos mitschicken! Am Mittwoch waren Alissa und Felipe da um eine poetische Aktivität zu versuchen. Jedes Kind bekam ein Gedicht in einzelne Worte zerschnippelt und konnte daraus ein neues, völlig anderes zusammenlegen. Natürlich wurden noch Umschläge für die Wörter gebastelt usw. Danach gabs noch Musikunterricht bei Luis. Achja und am Mittwoch habe ich auch endlich ein Packet bekommen. Meine Sonnenbrille mit Grüßen aus Deutschland ist angekommen! Vielen Dank nochmal! Abends sind wir noch mit Luis Sinuka, eine Art Billiardspiel, ausprobieren gewesen. Donnerstag hatten wir mit Camilla Unterricht, Freitag kamen nochmal Felipe und Alissa und Abends sind wir zusammen ins Theater gegangen. Das Stück war aber eher eine Art Broadway Show mit der gesamten brasilianischen Musik, die rundum Carnaval gespielt wird. Das war einfach großartig! Die Bühne war mit einer leuchtenden Showtreppe auf beiden Seiten ausgestattet. Sowas will ich mal bei nem Konzert! Danach waren wir zusammen in Lapa etwas essen. Heute am Samstag gabs wieder den ganzen Morgen Unterricht. Es waren echt viele Schüler da und außerdem musste noch aufgeräumt werden, da am Montag ein Konsul kommt. Er scheint auchnoch deutsch zu sein. Man merkt ich hab's noch nicht ganz verstanden, aber wir werden sehn. Das ist die Devise mit der man hier am besten fährt. Abwarten und sich einfach nie aufregen. Verabredungen werden hier schonmal nicht eingehalten oder Ankunftsspannen ausgedehnt, aber wir lassen uns treiben. Das funktioniert sehr gut. Daher sind wir nach dem Unterricht mit Luis, Nyeta und Valerio zu einem wunderschönen Restaurant direkt unterm Zuckerhut gefahren. Oder viel mehr war die Gegend um den Zuckerhut sehr schön. Aber gegessen haben wir gut und begaben uns danach auf einen Spaziergang mit Instrument. Beni und Luis hatten die Gitarre um, Valerio sein mit Atemluft betreibbares, kleines Keybord, Nyeta ein Schellenkranz und ich die Geige. Auf dem Weg die Küste entlang haben wir immer mal wieder gestoppt und es haben Leute zugehört. Später, als es dunkel war, haben wir am Strand weitergespielt. Das war ein Vergnügen. Ein Mix aus irischen, deutschen und natürlich brasilianischen Liedern. Danach sind wir mit der U-bahn nach Haus. Wir genießen im Moment sehr die Vorteile eines U-bahnnetzes! Man kommt fast immer, fast überall, sehr schnell und ohne Verspätung hin. Am Sonntag haben wir uns in aller Früh/8 Uhr mit Luis, Nyeta und Valerinho an der Metro Station Siquera Campos getroffen und sind an den Strand gedüst. Aber nicht an irgendeinen Strand, wir fuhren erstmal an der Küste entlang aus Rio raus. Auf der linken Seite nur Strand (Rio's Strand!) und auf der rechten ein breiter Fluss, hinter dem Wolkenkratzer aufragten. Dort gibt es Wohnungen mit eigenem Bootsverkehr, da das der schnellste Weg zum Meer ist. Der Fluss fließt dann bis zu den Anfängen vom Stadtteil Barra mit. Die Leute haben sich natürlich schöne Häuser an die Ufer gebaut und fahren mit ihren Jetski zum Nachbarn rüber. In Barra selbst reiht sich dann Wohnbunker um Prachtverpachtung aneinander. Das Viertel ist mit das teuerste der Stadt und hat bis vor 20 Jahren noch gar nicht existiert. Es liegt außerdem weit weg vom Stadtzentrum und ist nicht ans U-Bahn Netz angeschlossen. Somit ensteht dort gerade eine ganz eigene Art von Metropole mit vor allem ziemlich amerikanischem Touch. Alles groß, protzig und teuer. Wir ließen Barra hinter uns und begaben uns an einen geilen Strand. Nur ein paar Leute gabs und Eis mit Maisgeschmack auch. Das Wasser war wie an der gesamten Küste von Rio eiskalt. Maximal 15 Grad, würd ich sagen. Da wird man auf jeden Fall direkt abgekühlt. Zum Essen sind wir dann in ein Restaurant auf einen Berg gefahren und auf unserm Platz am Fenster konnte man über ein riesiges Tal blicken. Was für ein Ausblick! Wie aus einem Flugzeugfenster. Meilenweit nur
Bäume, ein Fluss und Küste. Auf dem Rückweg suchten wir dann das Hardrockcafe auf. Es war aber nur ein kurzer Stop weil Beni einem Freund versprochen hat ein T-Shirt für ihn mitzubringen. War gut, aber teuer. Heute hat zudem noch Flamenco (Luis=Fan) den Carioca Cup gewonnen. Somit beendeten wir den Tag mit dem Siegspiel und fuhren glücklich und etwas verbrannt nach Haus.
Nächste Woche beginnt der Carnaval!
Also eigentlich hat er schon begonnen, denn in jedem Stadtviertel finden bereits Blocos statt und Freitag, Samstag und Sonntag waren immer Leute auf der Strasse am feiern. In der U-bahn trifft man Leute mit Verkleidung und morgens kommen einem im Haus Leute mit Kostüm entgegen, die auf irgendeine Party oder zu einem Bloco gehen, der/die auch schon mal un 6 Uhr anfangen kann. Die Volunteer Mädels, die unter uns Wohnen sind tatsächlich auf einem Wagen dabei und haben bereits Kostüme bekommen. Ich werde Fotos machen!
Aber bis dahin werden wir die nächste Woche jeden Tag ein bisschen Abschied von Valerio feiern, der leider am 11.03 schon weiterfliegt. Der grobe Plan besteht bis jetzt aus: Montag: Salada de batatas/ Kartoffelsalat, Dienstag: Ragout/ brasilianisches Geschnetzeltes und Mittwoch: Churrasco in der GEFEP.
Wir werden sehen ( nòs vamos ver)

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